MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT

OT: THE MATRIX
USA, 1999, Drama/Sci-Fi

„MATRIX LIVE. Film in Concert“ bringt den mit vier Oscars ausgezeichneten Film in den Kon- zertsaal. Das bislang einmalige Film-Live-Konzert verbindet die visionären Science-Fiction-Bil- der mit dem Klang eines großen Symphonieorchesters. Die für diesen Konzertabend eigens präparierte Tonspur des Filmes enthält nur die Dialoge und die Effekte. Die Filmmusik von Don Davis wird live und synchron zum Film gespielt.

Im Jahre 1999 entstanden, gilt der Film heute noch als wegweisend für die Weiterentwicklung des Science-Fiction-Genres. Der Filminhalt, die Erzählweise und die technische Umsetzung eröffneten eine neue Dimension der Filmrezeption. MATRIX stellt die fundamentale Verunsi- cherung des Individuums bezüglich seiner eigenen Identität und seiner Position in einer posta- pokalyptischen Welt dar.

Die visuelle Gestaltung von MATRIX zeichnet sich vor allem durch atemberaubende Effekte aus. Insbesondere der so genannte Bullet-Time-Effekt erhielt durch MATRIX weite Populari- tät. Aber auch jenseits der aufwändigen visuellen Effekte hat der Film seit seiner Premiere in Bezug zur Gegenwart in philosophischen, religiösen und politischen Fragen nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

Inhalt: Der Computerexperte Thomas Anderson (Keanu Reeves) führt ein Doppelleben: Tags- über arbeitet er als Programmierer in einer weltweit erfolgreichen Software-Firma; nachts ist er als Hacker „Neo“ im Internet unterwegs. Eines Abends wird er von einer geheimnisvollen Untergrund-Organisation kontaktiert. Der Kopf der Gruppe – der gesuchte Terrorist Morpheus (Laurence Fishburne) – weiht ihn in ein erschreckendes Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt. In Wirklichkeit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht – der Matrix, deren Agenten Neo bereits im Visier haben …

Musik: Don Davis’ Komposition passt sich der Vielschichtigkeit des Filmes MATRIX an: Minima- listische und polytonale Techniken treffen auf dissonante Tonschichtungen und Ausbrüche in „klassische“ Stile. Ein Score, der die Geschichte der Filmmusik weitergeschrieben hat.

Die vom Team der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE eigens für die Live-Produktion bear- beitete Tonspur enthält die Dialoge und Soundeffekte des Films, die „Source-Musiken“ sowie musikalische Klangeffekte, die Teil des Orchesterscores sind. Dieser wird vom Orchester live und synchron zum Film gespielt.

Die dabei entstehende neue Balance zwischen dem gesprochenen Wort, den Klangeffekten und dem überwältigenden orchestralen Sound verbindet die drei Ebenen zu einem bewegen- den Hör- und Seherlebnis und verkörpert eindrücklich das Aufeinandertreffen von natürlicher und digitaler Welt.

Die Produktion erfordert u.a. (detaillierte Angaben auf Anfrage): – digitale Kinoprojektion, Leinwand (z.B. 15m x 7m)
– Surround-Beschallung des Saales
– Tonregie für Audiozuspielungen

– Verstärkung des Orchesters, inkl. Audio-Monitoring
– Video-Monitoring für den Dirigenten, Ton, Licht, Inspizienz – Orchesterpodesterie, Stühle, Pulte, Pultbeleuchtungen etc. – Lichtinszenierung des Orchesters
– 1 Projektleitung
– 2 Tonmeister
– 2 Kinotechniker
– 1 Assistenz Dirigent

Die gesamte Produktion (inklusive o.g. Personal, Orchester-, Film-, Audio-, Proben- und Pressematerial) ist über die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE erhältlich.

Pressestimmen:

„Mit Bildern wird das Ganze zu einem cineastischen Monstertrip. Große Musik machte diese Bilder einfach noch großartiger. (…) „Ein komplettes Sinfonieorchester in voller Phonstärke hat genau die größere Dynamik, die den Kick gibt.“
Neue Presse Hannover, 7. Mai 2011

„Atemberaubend ist diese Musik, die auch ohne die Filmbilder gewaltige Wirkung erzielen würde. Mit den Bildern dieses faszinierenden Streifens, der im Original mit Untertiteln auf einer vor dem Orchesterrang platzierten Leinwand gespielt wurde, ergab sich eine fesselnde Mischung aus visueller und musikalischer Vision und Realität.“
Lübecker Nachrichten, 29./30. August 2010

Kompositionen:
Don Davis 1999

großes Orchester (ab 46 Musiker)

Besetzung:
3/pic/afl.2/ca.1/Ebcl+1/bcl+1/bcl/cbcl.1+1/cbsn – 6.1+2/pic.3+1/cimbasso. /cimbasso – timp.9perc – pno.pno/sample keyboard – hp – strings – boy soprano

Dauer: 131 min.

sync fps: 24