BEN HUR

OT: BEN-HUR: A TALE OF THE CHRIST
USA, 1925, Drama

Die erste Verfilmung des Romans ‚Ben Hur‘ von Lew Wallace aus dem Jahre 1925 gilt als der erste überdimensionale Ausstattungsfilm der Filmgeschichte, zeigt erste farbige Sequenzen und arbeitet mit tausenden von Statisten – ein Monumentalwerk mit gigantischen Actionsszenen, Massenchoreografien in atemberaubendem Tempo. Ben Hur, ein jüdischer Prinz, geht auf die große Reise, die ihn über Betrug, Sklaverei, Krieg und Vergeltung zur Liebe und zum christlichen Glauben führt. Das Werk, das zur Zeit Jesu Christi im Römischen Reich spielt, kostete die damals unvorstellbare Summe von fünf Millionen Dollar. Die Seeschlacht und das legendäre Wagenrennen sind die Höhepunkte dieses epochalen Werkes.

Galiläa, im Jahr der Geburt Christi. Während Maria und Joseph auf Herbergssuche sind, spitzt sich der Konflikt mit den römischen Besatzern zu. Die reiche jüdische Patrizierfamilie Hur versucht, ihre Schätze zu retten und schickt den treuen Sklaven Simonides mit Gold und Geld nach Antiochien. Die Freundschaft zwischen dem jungen Ben Hur und dem Römer Messala zerbricht. Als sich beim Einzug des neuen römischen Statthalters Gratius zufällig vom Balkon der Hur-Villa ein Stein löst und ihn trifft, werden der junge Ben Hur sowie seine Mutter und Schwester festgenommen. Auf der Galeere fällt der Sklave Ben Hur den Römern durch seinen Stolz auf. Als Piraten den Konvoi überfallen, rettet Ben Hur dem Befehlshaber der Flotte das Leben und wird von diesem adoptiert. In Rom macht er eine steile Karriere als Athlet und Wagenlenker. Einige Jahre später reist er nach Antiochien um nach dem Verbleib seiner Angehörigen zu forschen. In dieser ‚ausschweifenden und heidnischen‘ Stadt sind Wagenrennen beliebt. Als er das Angebot erhält, an einem Rennen teilzunehmen, nimmt er erst an, als er erfährt, dass sein Gegner Messala ist. Er besiegt ihn und will mit dem gewonnenen Reichtum Truppen für den Messias und den Befreiungskampf des jüdischen Volkes anwerben. Inzwischen hat Pilatus in Galiläa eine Amnestie erlassen, durch die auch Ben Hurs Mutter und Schwester aus dem Gefängnis freikommen – da sie aber inzwischen Aussätzige sind, dürfen sie sich ihm nicht zu erkennen geben. Erst Jesus, mit dem Kreuz zur Hinrichtungsstätte unterwegs, befreit sie durch ein Wunder von ihrer Krankheit. Die Familie ist wieder glücklich vereint. Die Legionen aber, die Ben Hur dem Messias zuführen will, lehnt der Apostel mit den Worten ab: ‚Er gebot uns den Frieden.‘

Komposition:
Carl Davis (1987)

großes Orchester (ab 46 Musiker)

Besetzung:
1+1/Altfl+1/Pic.2+EHr.2+BKl.2 – 4.3.3.1 – Pk.4 Schlzg inkl. Pk. Org. Hf – Streicher (min. 12.10.8.6.4)

Dauer: 141 min.

fps sync: 18-23