DIE BÜCHSE DER PANDORA

Deutschland, 1928, Drama

Die literarischen Vorlagen – ‚Erdgeist‘ und ‚Die Büchse der Pandora‘ von Frank Wedekind – inspirierten den Regisseur Georg Wilhelm Pabst zu seiner Lulu, die wie ein bunter Schmetterling durch die elegante Wohnung ihres Liebhabers Dr. Schön flattert. Sie fällt jedem Mann um den Hals, macht Klimmzüge am Arm des Muskelprotzes Rodrigo und auf ihrer Hochzeit tanzt sie nicht mit ihrem Ehemann, sondern mit einer schönen Frau. Louise Brooks als Lulu bleibt bei aller Erotik und Laszivität unschuldig und rein. In Louise Brooks fand Pabst eine Schauspielerin mit großer sinnlicher Ausstrahlung. (ZDF/arte)

Die im Jahr 2010 restaurierte Fassung verfügt nun über deutsche Zwischentitiel.

Inhalt: Dr. Schön ist heillos in seine Leidenschaft für die schöne Lulu verstrickt. Eine standesgemäße Ehe soll ihn aus dieser gefährlichen Liaison retten. Lulu inszeniert einen Skandal und zwingt damit Dr. Schön, sie zu heiraten. Schon am Abend der Hochzeit kommt es zum Eklat, als Dr. Schön entdeckt, dass auch sein Sohn Alwa und Gräfin Geschwitz um Lulu werben. Um nicht selbst zum Mörder zu werden, redet er auf Lulu ein, sich zu erschießen; dabei löst sich ein Schuss, Dr. Schön stirbt – und für Lulu beginnt eine abenteuerliche Fluchtgeschichte, die sie über Umwege nach London führt, wo sie ihren letzten Liebhaber trifft, Jack the Ripper.

Kompositionen:

Peer Raben (1997)
Ensemble (1 – 15 Musiker)
Besetzung: 1.1.1+BKl.1+KFg – 1.1.1.0 – Pk.2 Schlzg. Klav – 1.1.1.1.1
Dauer: 133 min.
fps sync: 20

Peer Raben (1997)
kleines Orchester (16 – 45 Musiker)
Besetzung: 1.1.1+Bkl.1+ KFg – 1.1.1.0 – Pk.2 Schlzg. Klav – Streicher (7.6.5.4.4)
Dauer: 133 min.
fps sync: 20

Bernd Wilden
kleines Orchester (16 – 45 Musiker)
Besetzung: 1/pic.1/ca.1+1/asax+bcl.1+cbsn – 2.1.1.0 – pno/cel – hp – str