DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ

Deutschland, 1929, Drama

Es begann mit einer Zeitungsnotiz über fünf Bergsteiger, die sich verstiegen hatten, vier Männer und eine Frau. Arnold Fanck, selber Bergsteiger und Filmemacher, ließ sich davon zu einem grandiosen Naturfilm über Männer und Frauen inspirieren, die den Berg bezwingen wollen und sich in tödliche Gefahr begeben. Er engagierte den seinerzeit legendären Kunstflieger Ernst Udet für die Rettungsszenen der im Eis gefangenen Bergsteiger. Leni Riefenstahl als die junge Verlobte Maria zeigt in ihrer Rolle Mut und bergsteigerisches Können und begründet damit ihren Ruhm als Schauspielerin. Und Arnold Fanck macht sich mit DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ einen Namen als Regisseur des dramatischen Bergfilms.

Seit seine Frau am Piz Palü verunglückt ist, besteigt ein Witwer an jedem Todestag den Berg. Dieses Jahr begegnet er in einer Berghütte einem jungen Paar, das sich ihm auf dem Weg zum Gipfel anschließt. Unterwegs werden sie das Opfer einer Schneelawine. Nur dank der hartnäckigen Ausdauer des erfahrenen Kletterers überleben die jungen Leute, während er seine Fürsorge mit dem Tod bezahlt.

Komposition:
Ashley Irwin (1997)

großes Orchester (ab 46 Musiker)

Besetzung:
1+1/Pic.1+1/EHr.1+1/BKl.1+1/KFg – 3.3.3(TenorTr+TenorTr/TenorTuba+BassTr).1 – Pk.3Schlzg.Klav/Synth.Hfe – Streicher (min. 12.10.8.6.5) Schlagwerk: Snare drum, Small drum (kleine Trommel), Suspended cymbal (hängende Becken), Tam-Tam, Piatti (Becken), Tambourin, Tubular Bell (Röhrenglocken), Triangle, Vibes (Vibraphone), Crotales, Glasswind chimes (Windglocken), Bell tree, Chimes (Glockenspiel), Tom-Tom, Xylophone, Mark tree, Whip (Peitsche), Ratchet (Ratsche), Rainstick, Keytree, Sizzle Cymb.

Dauer: 133 min.

fps sync: 22