DIE NIBELUNGEN, TEIL 2: KRIEMHILDS RACHE

Deutschland, 1924, Drama/Fantasy

„Die ungeheuren Architekturmassen bilden einen idealen Rahmen für die machtvollen Gestalten des NIBELUNGEN-Epos. Lang strebt nach dem Großartigen, er versteht es, die riesigen Flächen durch subtile Ausleuchtungen zu beleben… Mit bewußter Absicht werden Figuren in die Landschaft gestellt, als seien sie lediglich Ornamentalfiguren.“ (Lotte Eisner: Die dämonische Leinwand)

Inhalt: Kriemhild folgt der Werbung des Hunnenkönigs Etzel. Jahre später kann sie Gunther und dessen Gefolgschaft an Etzels Hof locken, wo sie ein blutiges Gemetzel anstiftet, das nur Gunther und Hagen überleben. Den gefesselten Tronje sticht Kriemhild selbst nieder, als er nicht sagen will, wo er den Nibelungenhort versenkte; Gunther lässt die Tobende von Waffenmeister Hildebrandt, einem den Hunnen verbündeten Goten, töten. König Etzel schreitet, die Leiche seiner Frau auf den Armen, in die Halle der Burgunden, die brennend zusammenbricht.

Kompositionen:
Gottfried Huppertz (1924) / neu eingerichtet von Frank Strobel und Marco Jovic (2010)

großes Orchester (ab 46 Musiker)

Besetzung: 1+1/Pic.1+1/EHr.1+1/BKl.2 – 4.2.3.1 – Pk.3Schlzg.Hfe.Klav – Streicher

Dauer: 129 min.

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