Eine Nachricht von Frank Strobel und Beate Warkentien

„Ich bin die Musik, die mit lieblichen Tönen
dem verwirrten Herzen Ruhe schenkt;
sowohl zu edlem Zorn, als auch zur Liebe
vermag ich selbst eiserstarrte Sinne zu entflammen.“
Claudio Monteverdi und Alessandro Striggio
L’ORFEO (1607)

Liebe Partner und Freunde der FilmPhilharmonie,

als wir vor zwanzig Jahren die FilmPhilharmonie gründeten, sah die Konzertszene noch gänzlich anders aus. In den letzten Monaten hat sie sich zu schnell und vor allem radikal verändert.
Wer hätte sich das jemals vorstellen können?

Wir vermissen den Nervenkitzel des Konzerts, die Wärme und den Applaus des Publikums. Und gleichwohl ist eine Aufführung für die meisten von uns nur die sichtbare Spitze des Eisbergs: Kooperation, Recherche, Planung, Kuration und Konzertmanagement beginnen, lange bevor der Taktstock des Dirigenten die erste Note zum Leben erweckt.

In diesen herausfordernden Zeiten ist die FilmPhilharmonie für Sie offen.

Für Inspiration, Beratung und Konzertplanung stehen wir an Ihrer Seite. Und denken Sie daran: Abstand halten spielt online keine Rolle. Wir freuen uns, wenn Sie über unsere neue Website, unsere Social-Media-Kanäle und wie immer über Telefon, Post und E-Mail mit uns in Kontakt bleiben.

Unser geschätztes Team unterstützt Sie wie gewohnt auch jetzt:
Fernando Carmena (Kreativdirektor), Alexander De Tey (Repertoire-Manager), Izumi Yamamoto (Bibliothekar), Tina Klotz (Büroleiterin), Christoph Schulze (Lizenzberater), Kea Münch (Assistentin der Geschäftsführung) und unser neuer Kollege Vincenz Golly (Produktionsassistent).

Wir werden nach dieser Krise wahrscheinlich nicht mehr dieselben sein. Aber wir sind überzeugt: „Musik wird immer gespielt werden.“ Für die Zeit nach Corona wird ihre Unmittelbarkeit wichtiger denn je für uns sein.

Nutzen Sie das Heute mit Bedacht und Kreativität. Vor allem: Bleiben Sie gesund!

Frank Strobel und Beate Warkentien

Fotos: Thomas Rabsch (Frank Strobel) und René Staebler (Beate Warkentien)