Fernando Carmena

Kreativdirektor

Fernando Carmena

Fernando Carmena

Fernando Carmena arbeitet seit 2015 für die Europäische FilmPhilharmonie. Als Dramaturg ist er Ihr kreativer Partner bei der Entwicklung neuer Programme, rein musikalisch oder in Kombination mit einer visuellen Ebene oder anderen theatralischen Formen. Ebenso berät er Sie zu Werken aus der FilmPhilharmonic Edition, passt diese auf Ihre bestehenden Anforderungen an und entwickelt bestehende Programme je nach Neuerscheinungen oder Ideen weiter.
Er berät Sie auch bei der Kommunikationsstrategie Ihres Konzertes und der Gestaltung von Sonderaktivitäten wie z.B. pädagogische Konzerte, Ausstellungen, Saisonplanung, Jubiläumsfeiern, kreative Partnerschaften etc.

Fernando Carmena kam nach Berlin, angezogen von der Beteiligung der FilmPhiharmonie an wegweisenden Produktionen wie METROPOLIS, THE MATRIX LIVE und Frank Strobels Aufnahmen der Musik von Sergei Prokofjew und Alfred Schnittke. Seine Faszination für Musik und Filme begann viel früher, zunächst als begeisterter Konzertbesucher und Soundtrack-Sammler, später als Filmmusikwissenschaftler. Nach dem Studium der Kunstgeschichte absolvierte er die Ausbildung zum Pädagogen und studierte Performing Arts Management und Filmgeschichte. Die Forschung seines Master of Advanced Studies beschäftigte sich mit dem Verhältnis von Film und Konzertmusik in den Arbeiten von Bernard Herrmann. Die Brücken zwischen Konzertkultur und Film-(Musik-) Kultur sind auch für seinen kuratorischen Ansatz bei mehreren FilmPhilharmonischen Produktionen von zentraler Bedeutung: WITH A SMILE: CHARLIE CHAPLIN’S WORLD IN CONCERT (2019), KING KONG – EINE FILMSINFONIE (2019), DIE PLANETEN (2019), FANTASY (2019), THRILLER! (2018), FELLINI -ROTA (2018), LUTHER, A REFORMATION (2017) und JAGD AUF 007 – EINE NACHT MIT JAMES BOND (2016). Aktuell kuratiert er ATTACK ON TITAN: THE LIVE EXPERIENCE und DAS BÖSE. Die Uraufführungen beider Konzerte waren zusammen mit Frank Strobel und dem MDR-Sinfonieorchester bzw. der NDR-Radiophilharmonie für 2020 geplant und wurden Corona-bedingt aus bessere Zeiten verschoben.

Seit 2017 kreiert und leitet Fernando Carmena auch seine eigenen musikalischen Shows für das Kunstfestival Veranos de la Villa in Madrid. Seit 2003 arbeitet er mit dem Instituto Cervantes als Autor, Dozent und Videomacher für mehrere online- und Vor-Ort-Ausstellungen zusammen. Auf Einladung von Gerard Mortier nahm er 2013 als Dozent am Programm „On Focus“ am Teatro Real in Madrid teil, einer Zusammenarbeit, die im Rahmen des Bildungsprogramms „Universities on Stage“ fortgesetzt wurde, und als freier Journalist und Filmemacher für die Oper bis 2018. Er hat für mehrere Bücher und Zeitschriften wie Secuencias, Film Score Monthly oder Cahiers du Cinéma Spanien geschrieben und an zahlreichen Konferenzen und Seminaren für Filmmusik teilgenommen.

A Soundtrack Alphabet: Alien (Jerry Goldsmith), Bride of Frankenstein, The (Franz Waxman), Casanova di Federico Fellini, Il (Nino Rota), Dracula (John Williams), E.T. The Extra-Terrestrial (John Williams), Forbidden Planet (Louis & Bebe Barron), Ghost and Mrs. Muir, The (Bernard Herrmann), Heavy Metal (Elmer Bernstein), Iwan Groźny  (Sergei Prokofiev), Judex (Maurice Jarre), King Kong (Max Steiner), Les deux anglaises et le Continent (Georges Delerue), Mishima (Philip Glass), Naked Lunch (Howard Shore and Ornette Coleman), Once Upon a Time in the West (Ennio Morricone), The Planet of the Apes, The (Jerry Goldsmith), Querelle (Peer Raben), Ran (Toru Takemitsu), The Shawshank Redemption, The (Thomas Newman), Titus (Elliot Goldenthal), Under the Skin (Mica Levi), Vertigo (Bernard Herrmann), Walkabout (John Barry), eXperiment in Terror (Henry Mancini), The Yellow Rolls-Royce, The (Riz Ortolani), Z (Mikis Theodorakis)

In Bezug auf Filme und Regisseure bewundert Fernando: 
F.W. Murnau, Jean Renoir, Luis Buñuel und Brian De Palma, zu seinen Lieblingsfilmen gehören SUNRISE (1928), LA RÈGLE DU JEU (1939), EL ÁNGEL EXTERMINADOR (1962) und THE PHANTOM OF THE PARADISE (1974).
Lieblings-Filmzitat: “Gentlemen, you can’t fight in here! This is the War Room!” („Meine Herren, Sie können hier drin nicht kämpfen! Das ist der Kriegsraum!“) (von DR. STRANGELOVE ODER: WIE ICH LERNTE, MIT DER SORGE AUFZUHÖREN UND DIE BOMBE ZU LIEBEN, Stanley Kubrick, 1964)

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